Herkunft & Erzeuger
Wir von Annibale Orangen pflegen den persönlichen Kontakt zu unseren Erzeugern in Sizilien und besuchen die Anbaubetriebe regelmäßig. So entstehen vertrauensvolle Partnerschaften und kurze, transparente Wege – vom Feld bis nach Franken.
Von Ribera bis zum Ätna
In den Anbaugebieten rund um Ribera in Agrigent wachsen Orangen, Clementinen, Zitronen, Cedri und Grapefruits. Auch Olivenhaine gehören seit Generationen zum Landschaftsbild und liefern die Grundlage für sizilianisches Olivenöl.
Für Blutorangen geht es häufig in die Region Catania rund um den Ätna. Mineralreiche Vulkanböden, viele Sonnenstunden und kühlere Nächte schaffen dort die Bedingungen für ihre typische Farbe und den charakteristischen Geschmack.
Die Bauern vor Ort arbeiten eng zusammen und ergänzen sich bei Bedarf mit Früchten von Betrieben, die denselben Anspruch an Anbau und Qualität teilen. Entscheidend bleibt dabei immer der richtige Erntezeitpunkt: Geerntet wird erst, wenn die Frucht ihre natürliche Reife erreicht hat.
Das sizilianische Klima prägt jede Frucht.
Durch die vielen Sonnenstunden bilden die Orangenbäume Fruchtzucker, der in den Früchten eingelagert wird. Zugleich benötigen die Bäume ausreichend Wasser, damit die Früchte saftig heranwachsen können. Regen im Winter füllt deshalb die Wasserreserven, die für die Bewässerung während der heißen und trockenen Sommermonate unverzichtbar sind. Je mehr Wasser den Pflanzen im Sommer zur Verfügung steht, desto größer werden die Früchte.
Durch die vielen Sonnenstunden bilden die Orangenbäume Fruchtzucker, der in den Früchten eingelagert wird. Zugleich benötigen die Bäume ausreichend Wasser, damit die Früchte saftig heranwachsen können. Regen im Winter füllt deshalb die Wasserreserven, die für die Bewässerung während der heißen und trockenen Sommermonate unverzichtbar sind. Je mehr Wasser den Pflanzen im Sommer zur Verfügung steht, desto größer werden die Früchte.
Unser Orangenbauer
Hinter jeder Annibale-Orange steht ein Mensch, der seinen Zitrusgarten mit Erfahrung, Geduld und großer Sorgfalt bewirtschaftet. Wir arbeiten eng mit unserem Bauern zusammen und legen Wert auf Preise, die seiner Arbeit und den aufwändigen Anbaubedingungen der Produktion gerecht werden. Denn außergewöhnliche Zitrusfrüchte entstehen nicht zufällig: Sie wachsen dort, wo Wissen über Generationen, Respekt vor der Natur und faire Zusammenarbeit zusammenkommen.
Seit zwei Generationen bewirtschaftet Manuele auf 24 Hektar die Orangen-, Clementinen-, Zitronen- und Granatapfelhaine seiner Familie.
Hinter jeder Annibale-Orange steht ein Mensch, der seinen Zitrusgarten mit Erfahrung, Geduld und großer Sorgfalt bewirtschaftet. Wir arbeiten eng mit unserem Bauern zusammen und legen Wert auf Preise, die seiner Arbeit und den aufwändigen Anbaubedingungen der Produktion gerecht werden. Denn außergewöhnliche Zitrusfrüchte entstehen nicht zufällig: Sie wachsen dort, wo Wissen über Generationen, Respekt vor der Natur und faire Zusammenarbeit zusammenkommen.
Was als Betrieb seines Vaters begann, führt er heute mit ruhiger Hand weiter. Er ist scharfsinnig, denkt mit Weitblick und arbeitet mit einer Leidenschaft, die sich nicht verstellen lässt.
An seiner Arbeit liebt er die einfachen Dinge: die frische Luft zwischen den Bäumen und das Gewicht einer reifen, saftigen Frucht in der Hand. Er ist stolz auf das, was über die Jahre gewachsen ist. Das gilt nicht nur für den Ertrag, sondern auch für das Wissen, das mit jeder Saison weitergegeben wurde.
Seine Philosophie ist einfach. Er nutzt jedes natürliche Mittel, das ihm zur Verfügung steht, um die optimale Frucht zu erhalten. Manuele denkt in Zyklen, nicht in Quartalen. Er hält an den Methoden fest, die sich über Generationen bewährt haben, und verschließt sich trotzdem nicht Neuem. Wo sich eine Technik verbessern lässt, ohne den Charakter der Frucht zu verändern, probiert er sie aus. Sein Ziel bleibt dabei immer dasselbe. Die bestmögliche Frucht, mit Geduld und Sorgfalt herangereift.
So baut Manuele seine Orangen an
Der Anbau ist reguliert und wird regelmäßig nach europäischen Normen geprüft. Im Frühjahr beginnt mit der Blüte der wichtigste Moment des Jahres. Die Bestäubung durch Insekten entscheidet über den Ertrag. Damit Bienen und andere Bestäuber genug Nahrung finden, lässt Manuele, unser Bauer, gezielt Wildkräuter zwischen den Baumreihen wachsen. Sie schützen zugleich den Boden vor Erosion an den Hanglagen, fördern den Humusaufbau und lassen Regenwasser versickern, statt oberflächlich abzulaufen.
Nach der Düngung mit einem Mischdünger aus Stickstoff, Phosphor und Kalium in Pelletform wird der Boden flach gepflügt. Er wird nur 10 bis 15 Zentimeter tief bearbeitet und ausschließlich in den Fahrgassen, da Zitruspflanzen flach wurzeln. Das lockert die Erde, unterbricht die Kapillaren gegen Verdunstung und arbeitet den Dünger ein.
Sobald die Bestäubung abgeschlossen ist, mäht Manuele die Wildkräuter zwischen März und Mai zum ersten Mal. Das geschieht, bevor sie den Bäumen zu viel Wasser entziehen und im Sommer zur Brandlast werden.
Im Sommer wachsen die Früchte heran, und der natürliche Niederschlag reicht allein nicht mehr aus. Idealerweise bewässert Manuele bedarfsgerecht, orientiert am tatsächlichen Wasserbedarf der Bäume. In der Praxis reichen die im Winter gefüllten Reserven jedoch häufig nicht aus, um diesen Bedarf vollständig zu decken. Die Landwirte der Region kämpfen gerade in den letzten Jahren mit anhaltender Dürre. Bewässert wird deshalb vorwiegend nachts, innerhalb bestimmter Zeitfenster, um das verfügbare Wasser möglichst effizient zu nutzen.
Auch der Schutz der reifenden Früchte vor Schädlingen gehört zu dieser Jahreszeit. Das größte Risiko ist dabei die Mittelmeerfruchtfliege. Pheromon- und Eiweißköderfallen überwachen den Befall laufend, Massenfangfallen reduzieren die Population direkt. Nur wenn nötig, kommt punktuell und gezielt ein Köder statt einer Flächenbehandlung zum Einsatz. Gegen Schild- und Schmierläuse setzt Manuele auf Weißöl und den Nützling Aphytis melinus, gegen die Weiße Fliege ausschließlich auf deren natürlichen Gegenspieler Cales noacki.
Vor der Ernte im Herbst mäht Manuele die Wildkräuter ein zweites Mal, damit die Pflücker durch die Reihen kommen. Anschließend wird der Boden erneut flach gepflügt, um die Kruste aufzubrechen und den einsetzenden Winterregen aufzunehmen. Das ist die Reserve für die nächste Sommerbewässerung, die angesichts der Dürre-Entwicklung zunehmend knapp bemessen ist.
Geerntet wird ausschließlich von Hand. Mit einer Schere wird jede Frucht einzeln vom Baum geschnitten, statt sie abzureißen oder zu schütteln. So bleibt die empfindliche Schale unverletzt, und der kleine Stiel, der beim Reißen leicht ausbricht und die Frucht angreifbar für Fäulnis macht, bleibt intakt.
Nach der Ernte kommen die Früchte in eigene Lagerhallen. Dort durchlaufen sie eine Sortier- und Waschanlage, die beschädigte Früchte aussortiert und Schmutz entfernt. Eine weitere Behandlung findet danach nicht statt. Bei Annibale Orangen werden die Früchte nicht gewachst, nicht nachbehandelt und nicht künstlich haltbar gemacht. So handhabt es auch Manuele bei seiner Ernte.
So funktioniert's
Sizilianische Produkte auswählen & bestellen
Bestellung wird geerntet
In Bayreuth abholen & genießen